www.michael-weissinger.de

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Heute darf ich euch jemanden vorstellen, der mir sehr am Herzen liegt. Kennengelernt hab ich ihn im Klosterinternat. Das Internat —die, die es erlebt haben, wissen, wovon ich spreche: Jeder Tag die gleiche Routine aus Aufstehen, Morgenstudium, Morgengebet, Frühstück, Unterricht… Nach den Sommerferien kommt man zurück: ein neues Zimmer, ein neues Bett, ein neuer Baderraumplatz und ein neuer Studiersaal. Und alles geht von vorne los.

Nach einer dieser Sommerferienpausen lernte ich ihn kennen: Michael Weißinger aus Landshut. War durchgefallen, wie viele von denen, die zu uns hinzustießen, und vom ersten Tag an war er was Besonderes für mich, weshalb ich ihn wahrscheinlich schnell Freitag nannte (Natürlich nicht ohne die mir übliche eigene Überhöhung als Robinson :D) Ganz anders war der. Wusste ziemlich genau, was er gut fand und was nicht, unabhängig davon, was das die anderen gut fanden, spazierte gern im Wald, schnitzte, hörte gute Musik, machte gute Musik, las interessante Sachen (damals glaub ich Hesse) und war immer irgendwie da, im Moment, im Jetzt. Eine tolle Zeit war das mit ihm. Wir streiften viel durch den Wald der Umgebung, machten Musik, hörten Musik, redeten viel… toll, aber kurz. Nach einem Schuljahr zog es ihn schon wieder zurück, und wir anderen blieben, wo wir auch schon vorher waren, nur neues Zimmer, neues Bett, neuer Studiersaal, neuer Baderaumplatz.

Wie das oft so ist, hielten wir noch einige Zeit den Kontakt, welcher dann aber doch irgendwann abbrach, bis vor zwei Jahren, als uns, Nora und mich, eine Einladung zu einem Hoffest in der Nähe von München erreichte. Much lud zum Fest und auch wenn es nicht gleich beim ersten Mal gelang, wir kamen wieder zusammen und der Vibe war wie am ersten Tag. Freitag, da war er wieder. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, über die letzten Jahre, die eigenen und die von anderen, über uns in der Welt, unsere Ziele, unsere Wünsche, unsere Träume. Ich erzählte ihm von meinem neuen Musikprojekt, dem Ding ausm Sumpf. Er hörte sich die Songs an, war begeistert und plötzlich stand da die Idee etwas gemeinsam zu machen. Er Künstler, ich Musiker. Nora hatte ohnehin schon die Idee gehabt, ein Buch statt einer CD zu machen, aber irgendwie fehlte mir immer der Inhalt, das Buch wirklich zu machen. Klar meine Texte sollten am besten sofort in ein Reclam-Heft, aber trotzdem deshalb ein Buch machen? Ne, irgendwie nicht… und da war er dann plötzlich, der Grund aus den Texten ein Buch zu machen, die Holzschnitte vom Much, Michael Weißinger. Wie und was genau erzähl ich euch das nächste Mal, jetzt genießt erst einmal das Cover des kommenden Albums “raumzeit”.

Holzschnitt: Michael Weißinger

Layout: Sebastian Vogel, von dem ich euch auch bald erzählen werde!

Im Titel findet ihr Muchs web-Adresse: www.michael-weissinger.de . Check it out! Ich bin so stolz, dass er hier mit macht!

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