Sowas von da.

Sowas von da.

Sowas von da.

Jetzt hat es doch etwas gedauert. Das Ende vom Semester war sportlicher als gedacht. Übungsblätter, Vorlesungen, Übungen und dann auch noch engagierte Studierende! Irre! Was ist denn eigentlich los? Viel was es zu berichten gibt, aber alles zu seiner Zeit. Erst einmal wollte ich von ein paar Begegnungen erzählen, die ich in letzter Zeit hatte. 

Den Anfang mach ich heute mit Lydia Daher. Lyrikerin und Musikerin (www.lydiadaher.de). Sie war eine der Autorinnen, die beim letzten „Junge Literatur aus Europa“ dabei waren. Meine Fresse, ist die unaufgeregt und da. Lydia lebt in Berlin und Augsburg und hat uns an dem Abend u.a. aus ihren Büchern KEIN TAMTAM FÜR DIESEN TAG und INSGESAMT SO, DIESE WELT vorgelesen. Richtig schöne Gedichte, die bei mir sofort den Projektor angeworfen und die weißen Wände in meinem Kopf gefüllt haben. Aber bevor ich groß rumschreibe, hier eine kleine Kostprobe:

Raubtiernacht, sagen die einen.

Gute Nacht, sagen die anderen.

Und immer schneller vergrößert

der Raum sich.

Cool, oder? Lydia ist bei Trikont und macht neben ihren Texten auch noch gute Musik, die mir natürlich gefällt, weil auch da der Text nicht nur Füllmaterial zwischen den Hit-Refrains ist. UND: Sie war schon für das Goethe-Institut unterwegs, u.a. in Algier und Hongkong, was ja meines Erachtens neben Sportfunktionär die wahrscheinlich coolste Sache ist, die man so machen kann. Pluspunkt hier: das FBI interessiert sich nicht für Dich und Du kommst rum im Zeichen der Sprache. Fett. So oder so, hört sie euch an, wenn ihr die Gelegenheit habt! Tip: Gerade läuft in Nürnberg (Studio im Zumikon) eine Kunststellung mit Werken von ihr.

Das Foto zum Post habe ich auf dem Off-Munich-Festival aufgenommen. Mehr dazu bald.

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